OB Feldmann verfügt „2G plus Maske“ bei zentralen städtischen Veranstaltungen

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(Symbolfoto: freepik)

Die vierte Welle rollt – auch in Frankfurt. Zwar liegt die Mainmetropole mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von derzeit 267 Neuansteckungen je 100.000 Einwohnern unter dem Bundesschnitt, dennoch gibt der Anstieg der Zahlen Anlass zur Sorge.

„Als Stadt müssen wir angesichts dieser Entwicklung mit gutem Beispiel vorangehen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann. In Abstimmung mit den Spitzen der Koalition hat er deshalb am Montag, 15. November, verfügt, dass für städtische Veranstaltungen künftig „2G plus Maske“ gilt. Das heißt: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, darüber hinaus ist für die gesamte Veranstaltungsdauer das Tragen einer Maske verpflichtend.

Feldmann sagt: „Nach wie vor gilt: Impfen ist der beste Schutz gegen Corona. Wir dürfen jedoch nicht ignorieren, dass auch Geimpfte das Virus weitergeben können. Mit ‚2G plus Maske‘ setzen wir zwei wichtige Signale: Erstens: Lasst euch impfen. Und zweitens: Das kleine Stückchen Stoff vor Nase und Mund macht den Unterschied. Die Maske schafft zusätzliche Sicherheit.“

„Jetzt gilt es, nochmal Verantwortung für sich und andere zu übernehmen“, betont Gesundheitsdezernent Stefan Majer. „Ich appelliere insbesondere an die nicht geimpften Beschäftigten in sensiblen Bereichen wie zum Beispiel der Pflege, sich einen Ruck zur Impfung zu geben. Im Verwaltungsstab werden wir diese Woche weitere mögliche Schutzmaßnahmen beraten und beschließen, um durch die vierte Welle zu kommen.“

Gemeinsam appellieren Feldmann und Majer an die Frankfurterinnen und Frankfurter: „Beim Schutz vor Corona kommt es auf jeden Einzelnen an. Schützen Sie sich und andere. Lassen Sie sich impfen und gegebenenfalls boostern. Tragen Sie die Maske nicht nur dort, wo es vorgeschrieben ist, sondern immer dann, wenn es enger zugeht.“

Vor allem beim anstehenden Weihnachtsmarkt ab Montag, 22. November, sei Vernunft gefragt: „Tragen Sie Maske, wenn Sie im Gedränge zwischen den Buden schlendern“, unterstreichen Feldmann und Majer. „Und: Schauen Sie sich die Verzehrbereiche genau an. Wenn es dort sehr voll ist, weichen Sie aus – oder lassen Sie sich die Weihnachtsleckereien einpacken.“

(Text: PM Stadt Frankfurt)