Junge Giesemer Fastnachter ausgezeichnet

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Das Foto zeigt v.l. Lothar Mark, Anke Klein, Andrej Korinth und Gugi Phillipp Jansen. (Foto: ah)

Gleich zwei junge Giesemer Fastnachter wurden diesmal bei der „Ufftakt-Gala“ des Jügesheimer Sport- und Kulturvereins Rodgau (JSK) mit der Förderpreis, gestiftet von Lothar und Elfriede Mark, ausgezeichnet, da der Preis im vergangenen Jahr durch die Coronaeinschränkungen nicht vergeben werden konnte.

Für 2020/21 ging er an Nina Klein und für 2021/22 an Andrej Korinth. Nina Klein, von Kind an im Mutter-Kind-Turnen in der TGS groß geworden und in allen Stationen der JSK-Jugendfastnacht aktiv, wurde Preisträgerin für das vergangene Jahr. Derzeit absolviere sie an der Deutschen Schule in Stockholm ein Auslandsvolontariat, um danach als Grundschullehrerin ihrem Beruf nachzugehen.

Es sei ihre Berufung, wie Laudator Lothar Mark versicherte. So begann sie ihr freiwilliges soziales Jahr an der Bürgerhausschule zwar mit dem Ausruf: „Nie wieder Kinder“, endete aber mit der Erkenntnis: „Ich studiere Lehramt“. Nina Klein sei nicht nur eine ausgezeichnete Sportlerin mit Spannung, wie sie es auf den Bühnen in zahlreichen Tänzen und im Wettkampfturnen gezeigt habe, sondern auch eine sozial engagierte junge Frau, die große Bereitschaft zeige, Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Als Organisationstalent habe sie sich mit ihrer zuverlässigen Arbeitsweise einen Namen gemacht und sei in der Giesemer Fastnacht eine bekannt Größe, auf die man sich verlassen könne. Den Preis nahm Anke Klein, die Mutter der Preisträgerin, entgegen. Nina konnte in Stockholm, dank der neuen Medien, die Vergabe verfolgen.

Andrej Korinth, Preisträger der Kampagne 2021/22, ist bei dem JSK Rodgau für Licht, Sound und Übertragung zuständig und steht nie im Rampenlicht. Er stehe für Stressresistenz, denn bei ihm treffe Adrenalin pur, Anspannung und Leistungsdruck zusammen, ohne dass man dem Bachelor der Wirtschaftsinformatik etwas anmerke, so die Beschreibung des Laudators. Sein Studium schloss er erfolgreich mit dem Bachelor in Wirtschaftsinformatik ab und ist bei der Commerzbank in Frankfurt als Business-Experte tätig, der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Aktuell erarbeitet er sich den Master in „Angewandte Informatik“ an der Frankfurt University of Applied Science. Körperlich halte sich der Triathlet und Linksaußen beim Handball fit. Außerdem lebe er Werte wie Respekt, Achtung, Fairness, Gerechtigkeit, Anstand und Toleranz als Schiedsrichter im Hessischen Handballverband.

Seitdem ihm die Prinzengarde in den nächtelangen Proben an und ins Herz gewachsen sei,tanze er in dieser Formation als Hahn im Korb und einziger Gardist mit und bekommt jetzt etwas von den Beifallstürmen mit.

Die Preisträger erhalten den Preis für ihren vorbildlichen Einsatz in der Giesemer Fassenacht und für ihr außergewöhnliches Engagement für die Gemeinschaft in der sie leben.

(Text: ah)

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