Baggerseepiraten zum letzten Mal in diesem Jahr gefordert

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(Symbolfoto: Thomas Wolter auf Pixabay)

HSG Rodgau Nieder-Roden im Derby gegen Kirchzell am Samstag (11.) um 19.30 Uhr

Ein nicht nur aus handballerischer Sicht außergewöhnliches Jahr neigt sich so langsam aber sicher dem Ende entgegen. Doch bevor die Jungs von Trainer Redmann in die wohlverdiente Weihnachtspause gehen können, hat der Spielplan auf dem Weg dorthin noch eine hohe Hürde platziert.

Die kommende Aufgabe führt die Baggerseepiraten nämlich Main aufwärts ins nahe Miltenberg, wo der bestens bekannte TV Kirchzell seit dieser Saison seine Heimspiele austrägt. Die kampfstarken Odenwälder belegen derzeit den ungeliebten siebten Platz, der nach Abschluss der –hoffentlich regulär zu Ende gehenden- Saison für den direkten Klassenerhalt nicht reichen würde. Deshalb liegt die Hoffnung der Kirchzeller natürlich darauf, noch genügend Punkte zu sammeln, um mit dem Erreichen des sechsten Platzes auch nächstes Jahr sicher in der 3. Liga zu spielen. Mit dem Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Coburg hat man zumindest schon die Pflichtaufgabe erfüllt. Nun wollen die Kirchzeller, die nach der einvernehmlichen Trennung von Trainer Karrer derzeit vom Duo Alex Hauptmann und Andi Kunz betreut werden, zu Hause nachlegen. Ein Detail, das in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben sollte: Alex Hauptmann wird nach seiner 9-jährigen Amtszeit in Nieder-Roden erstmals mit einer Mannschaft „gegen“ die Rodgauer antreten. Die Heimbilanz seines „Odenwald-Expresses“ kann sich durchaus sehen lassen. Lediglich dem Tabellenführer aus Hanau musste man sich geschlagen geben, den Bieberauern trotzte man ein Unentschieden ab und ansonsten gab es für die Gästeteams am Main nichts zu holen.

Dementsprechend sind die Rodgauer also bestens gewarnt. Weder vom Sieg im Ligapokal noch vom deutlichen Erfolg in der Hinrunde lässt man sich blenden. „Kirchzell ist eines der heimstärksten Teams der Liga, das haben sie schon mehrfach unter Beweis gestellt. Für uns wird es darauf ankommen, vom Anpfiff an den Kampf anzunehmen. Da haben uns in Bayreuth ein paar Prozente gefehlt“, blickt Jan Redmann auf das reizvolle Duell voraus. „Wir haben die Fehler angesprochen, die Jungs sind da auch sehr selbstkritisch. Jetzt muss es uns gelingen, die eigene Fehlerquote zu minimieren, nur dann haben eine Chance in Kirchzell.“

Die zweiwöchige Pause wurde wieder für allerlei Reha-Maßnahmen genutzt, trotzdem steht noch nicht definitiv fest, wer am kommenden Wochenende versuchen wird, die Punkte 15 und 16 aufs eigene Konto zu schaufeln.

Tickets für das Derby werden nur in extrem geringen Umfang in den freien Verkauf kommen, zudem herrscht in Bayern die 2G+ Regelung.
Wer deshalb nicht vor Ort sein kann, hat auf Sportdeutschland wieder die Möglichkeit, den Livestream zu verfolgen: https://sportdeutschland.tv/

(Text: PM HSG Rodgau Nieder-Roden)