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Liebe Leserin, lieber Leser,

erst eins, dann zwei, dann drei und unvermittelt schon wieder vier: Jedes Jahr dasselbe Spiel, wobei die besinnliche Vorweihnachtszeit immer schneller zu verfliegen scheint. Kaum haben wir am Sonntag das vierte Lichtlein angezündet, dürfen wir es alsbald auspusten und den aufgrund extremer Trockenheit hochentzündlichen Adventskranz schon gleich wieder zur Biotonne tragen. Obwohl die Corona-Pandemie doch das Leben etwas ausgebremst zu haben scheint und man sich im Jahr 2 eines besonderen Weihnachtsfests befindet, hat das irgendwie keine Auswirkungen auf die rasende Zeit am Jahresende, wie ich finde. Wohl dem, der schon alle Geschenke und sieben Sachen für das Fest beisammenhat! Stellen Sie sich nur mal vor, Sie möchten auf den letzten Drücker etwas besorgen, sollen am Eingang eines Geschäfts den Impfstatus nachweisen und die zwei verbliebenen Prozent Akkuladung Ihres Mobiltelefons versinken mit der Dunkelheit auf dem Display. Da wird es doch noch mal hektisch und die Vorfreude steigt sicher ins Unermessliche! Vielleicht sollte man zur Sicherheit in solch brenzligen Situationen den guten alten Impfpass am Leib tragen.

Immer noch interessant ist, welche Auswirkungen die Pandemie auf unser Leben hat. Welche das konkret für die Stadt Frankfurt sind, wurde diese Woche dort vorgestellt. So kam etwa das Bevölkerungswachstum in der Mainmetropole fast zum Erliegen, wie es heißt. Das liegt wohl daran, dass die Menschen weniger mobil sind und es weniger Zuzüge gab: https://www.rheinmainverlag.de/2021/12/17/frankfurt-in-zeiten-der-pandemie/

Auch mit dem ÖPNV sind weniger Leute in der Metropolregion unterwegs: 284.000 weniger wurden täglich befördert! Eine ganze Menge, möchte man meinen. Die ÖPNV-Nichtnutzer in Wiesbaden hatten diese Woche Glück, denn dort hat eine angetrunkene Dame den Zugverkehr lahmgelegt: https://www.rheinmainverlag.de/2021/12/17/wiesbaden-betrunkene-autofahrerin-landet-auf-gleisen-zugverkehr-fuer-zwei-stunden-gestoppt/

Hätte sie nach dem Genuss von Glühwein oder anderen Alkoholika vor der Autofahrt in einem eiskalten See der Umgebung gebadet, wäre sie sicher schlagartig nüchtern gewesen. Tatsächlich sind zwei Herren diese Woche in einem solchen Gewässer schwimmen gegangen: https://www.rheinmainverlag.de/2021/12/15/ganz-schoen-abgehaertet-duo-badet-unerlaubt-im-moenchwaldsee/
Es ist schon bemerkenswert, auf welche Ideen manche Menschen kommen!

Eine gute Idee hatte ein Neu- bzw. Erneut-Eppertshäuser, der nach Jahren als Bariton in Hamburg nun in seiner Heimatkommune Hauskonzerte bietet: https://www.rheinmainverlag.de/2021/12/16/schubertiade-am-eppertshaeuser-odenwaldring/

Und noch eine schöne Meldung zum Jahresende hin: Die Finanzämter wahren den Weihnachtsfrieden. Wie geht das? Ich habe – genauso wissbegierig wie Sie vielleicht gleich – auf unserer Plattform nachgelesen: https://www.rheinmainverlag.de/2021/12/17/finanzminister-michael-boddenberg-informiert-ueber-weihnachtsfrieden/

„Die Finanzämter sehen bis auf wenige Ausnahmen für die Zeit vom 20. bis 31. Dezember davon ab, für die Bürgerinnen und Bürger belastende Maßnahmen zu ergreifen. Sie sollen die Festtage sorgenfrei begehen können – das ist der Gedanke hinter dem Weihnachtsfrieden“, verkündet der hessische Finanzminister die frohe Botschaft. Aber denken Sie an meine Worte: Der 1. Januar kommt schneller als uns allen lieb ist und dann könnte es in einigen Fällen mit der bußgeld- und sorgenfreien Zeit vorbei sein!

Ein schönes, entschleunigtes Wochenende mit den Medienprodukten des Rhein Main Verlags wünscht Ihnen im Namen des Redaktionsteams

Silke Theurer

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