Rodgau: Weihnachtstrucker-Pakete gehen auf die Reise

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v.l.n.r. Arne Hoepke (Regionalverband Offenbach), Ulrich Sabisch (Regionalverband Mittelfranken), Sven Korsch (Regionalvorstand, Regionalverband Offenbach), Armin Mack ((Regionalverband Mittelfranken), Kevin Keilholz (Regionalverband Offenbach). Alle haben geholfen den Truck mit den vielen gespendeten Paketen beladen. (Foto: Johanniter / Ulrike von Knorre)

Weihnachten steht vor der Tür und damit geht auch der Johanniter-Weihnachtstrucker in den Endspurt. „Viele Schulklassen, Kindergärten und Privatpersonen in der Region haben Päckchen für die Aktion gespendet“, freut sich Sven Korsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Offenbach.

Viele Schulen und Kindergärten im Kreis Offenbach machen bereits seit fünf Jahren, einige zum ersten Mal, bei der Aktion mit, die 1994 in Bayern ins Leben gerufen wurde. „Wenn dabei an einer Stelle besonders viele Päckchen zusammenkommen, werden diese direkt von unseren Fahrern abgeholt“, erklärt Sven Korsch. „Das ist immer ein richtiges kleines Event, bei dem alle gern mit anpacken und zusammenhelfen.“

Beispielsweise konnten die Schüler der Schulen: Oswald-von- Nell-Breuning in Rödermark (ca. 60 Pakete), Johannes- Gutenberg in Hainburg (ca. 40 Pakete) und Geschwister-Scholl (ca. 110 Pakete) in Rodgau, Albert-Einstein in Langen (ca. 40 Pakete) sowie Erich-Kästner in Dreieich (ca. 15 Pakete), in der Aueschule (ca. 30 Pakete) in Dietzenbach und in zahlreichen Kitas im Kreis Offenbach in der letzten Woche die Helfer der Johanniter bei sich begrüßen und halfen tatkräftig beim Beladen des LKWs mit. „Bei Gelegenheiten wie diesen bekommen wir immer wieder positive Rückmeldungen seitens der Initiatoren“, sagt Korsch. „Die Menschen schätzen es sehr, dass sie wissen, wo die gespendeten Pakete hinkommen und dass alle auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Schließlich bringen wir Johanniter diese selbst in die Zielregionen und verteilen sie dort auch zum Teil persönlich. In diesem Jahr wurden wieder zahlreiche sehr schön verzierte und verpackte Pakete bei den Johannitern abgegeben.“ Arne Hoepke vom Organsiationsteam der Johanniter berichtet, dass die Kinder immer super beim Beladen mithelfen und sehr neugierig fragen was genau mit den Paketen passiert.

Genau 15 Paletten, mehr als 450 Pakete, gehen nun von hier aus auf die Reise! (Foto: Johanniter / Ulrike von Knorre)
15 Paletten mit mehr als 450 Paketen

Am Dienstag, 21. Dezember, wurden die gesammelten Pakete von einem Truck in Rodgau abgeholt. Genau 15 Paletten, mehr als 450 Pakete, gehen nun von hier aus auf die Reise! Die Pakete werden hoffentlich, abhängig von den Corona-Vorgaben der einzelnen Länder, vom 26. Dezember bis Neujahr in mehreren LKW-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Johannitern in die Zielländer Albanien, Bosnien- Herzegowina, Nord- und Zentral-Rumänien, die Ukraine und Bulgarien gebracht werden können.

Dort werden sie in Schulen, Kinder- Senioren- und Behinderteneinrichtungen direkt an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung, Besucher von Armenküchen oder Bewohner einiger Roma-Siedlungen verteilt. Darüber hinaus haben die Johanniter in diesem Jahr eine Kooperation mit den Tafeln in Deutschland.

(Text: PM Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.)

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