Obertshausen: Die ersten Tafeln für den neuen Geschichtspfad stehen

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Armin Paul, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Obertshausen, und Jutta Nothacker, Geschäftsführerin Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region, freuen sich über das tolle Ergebnis. Und so denkt Jutta Nothacker einmal mehr an den Stadtteil Hausen, wo sie auch aufgewachsen ist. (Foto: Christina Schäfer/Stadt Obertshausen)

Auf diesen Moment hatten sich alle Beteiligten schon lange gefreut: Endlich konnte die erste Tafel für den neuen Geschichtspfad Obertshausen am Marktplatz in kleiner Runde präsentiert Obertshausen: Die ersten Tafeln für den neuen Geschichtspfad stehen. Ziel dieses Geschichtspfads soll es sein, Ortsgeschichte im Stadtbild erfahrbar zu machen. So bleiben bereits verlorenen Stätten in Erinnerung und den noch bestehenden historischen Gebäuden und Plätzen wird mehr Beachtung geschenkt.

30 Geschichtstafeln sind geplant: Peu à peu ergänzen diese zukünftig das Stadtbild in Obertshausen und Hausen. Auf den Tafeln sind dann nähere Informationen und Bilder zu den jeweiligen geschichtlichen Orten zu finden. Zusätzlich können Nutzerinnen und Nutzer über QR-Codes auch weitere digitale Inhalte von der Homepage des Heimat- und Geschichtsvereins Obertshausen abrufen. Den Aufbau der dafür benötigen neuen Seiten hat die Firma IK Bode übernommen. Für die Gestaltung der Tafeln wurde die FirmaJohnny Seven Marketing Support beauftragt. Die in Obertshausen ansässige Firma ist mit den Themen zur Ortsgeschichte gut vertraut, Inhaber Fabian Bleisinger hatte bereits 2018 die neue Stadtchronik ,Unser Obertshausen‘ für den Heimat- und Geschichtsverein hergestellt“, erklärt Vereinsvorsitzender Armin Paul.

Die Aufgabe des Heimat- und Geschichtsvereins Obertshausen war es, unter Mithilfe des städtischen Fachbereichs Sport, Kultur und Bildung, die geeigneten Standorte für die Tafeln auszuwählen. Weiterhin stellt der Verein auch die Texte und Grafiken für die einzelnen Standorte bereit.

Ermöglicht wurde das Projekt durch einen Zuschuss der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region. Die Stadt Obertshausen unterstützt das Projekt ebenfalls: Mitarbeiter des städtischen Bauhofs übernehmen das Aufstellen der Tafeln.

„Die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region deckt mit ihrer Förderung eine große Bandbreite an Themen ab. Die Ansätze der Förderprojekte sind ganz unterschiedlich, aber alle besitzen sie ein großes Potential, die ohnehin hoheLebensqualität im Rhein-Main-Gebiet weiter zu verbessern. Mit unserem Förderschwerpunkt – Unsere Heimat: Wir. Hier. Jetzt. –  in den Jahren 2019/2020 haben wir gerne den „Geschichtspfad Obertshausen“ unterstützt.“ berichtet Jutta Nothacker.

„Mit der Montage der Geschichtstafeln ist gleichzeitig auch ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung umgesetzt. Der Magistrat wurde damit beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Geschichte der Stadt im Stadtbild erfahrbar gemacht werden kann. Das ist jetzt geschehen. Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen entlang des Geschichtspfads unterwegs sind und so Obertshausen von der historischen Seite kennenlernen“, erläutert Bürgermeister Manuel Friedrich.

Im Januar kommen noch weitere Tafeln an der Mühlstraße, an der Waldkirche, am Bahnhof und an der Wilhelmstraße dazu. Im Sommer 2022 soll das Projekt abgeschlossen sein. Dann können die Bewohnerinnen und Bewohner der Kleinstadt mit Herz ihren Geschichtspfad Obertshausen komplett erkunden.

(Text: PM Stadt Obertshausen)

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