Darmstadt-Dieburg: Landkreis beweist trotz Corona eine gute Trennbereitschaft

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Symbolbild (Bild: Gary Chan auf Unsplash)

Entgegen dem allgemeinen landes- und bundesweiten Trend während der Corona-Pandemie gingen die Restmüllmengen im LaDaDi von durchschnittlich 71 kg pro Einwohner im Jahr 2019 auf 69,8 kg im Jahr 2020 zurück.

„Unsere Bürgerinnen und Bürger trennen ihren Abfall vorbildlich“, freut sich Lutz Köhler, Erster Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent des LaDaDi. „Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 146,2 kg und auf Bundesebene sogar bei 160 kg pro Kopf.“

Sperrmüllaufkommen im Landkreis Darmstadt-Dieburg in
kg pro Einwohner und Jahr (Grafik: LaDaDi)

Die Menge an organischen Abfällen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Hier hat der Landkreis ein Pro-Kopf-Aufkommen von 194,5 kg. Platz drei hinter Kassel mit 214,8 kg und Fulda mit 196,4 kg pro Einwohner und Jahr.

Mit einem Pro-Kopf-Aufkommen an Papier, Pappe und Kartonage von 67,6 kg liegt der Landkreis nur unwesentlich über dem Hessendurchschnitt von 66,5 kg.

Dafür ist das Sperrmüllaufkommen stark gestiegen. In 2019 waren es noch 10.492 t Sperrmüll, in 2020 fielen 11.843 t an. Das bedeutet ein Plus von 12,88 Prozent. Pro Einwohner sind dies 39,8 kg pro Jahr. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 32,1 kg je Einwohner und Jahr.

„Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen eine Menge Zeit zu Hause mit Aufräumen verbracht und nicht mehr benötigte Sachen zum Sperrmüll angemeldet“, so ZAW-Geschäftsführer Dr. Armin Kehrer.

Als Alternative zum Sperrmüll bietet der ZAW gemeinsam mit dem EAD die Schenk-Tauschkiste an. Hier kann Gebrauchtes, aber noch gut Erhaltenes verschenkt, getauscht oder gespendet werden. Erreichbar ist die Plattform über www.zaw-online.de oder direkt unter zaw.schenk-tauschkiste.de.

(Text: PM LaDaDi)

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