Arbeitslosenquote im Odenwaldkreis stabil

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(Symbolbild: Umit Yildirim auf Unsplash)

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im zweiten Corona-Jahr insgesamt positiv entwickelt. Das zeigt sich auch im Odenwaldkreis, in dem die Zahl der Arbeitslosen weiter leicht abgenommen hat.

Im Vergleich zum Vormonat gab es im Dezember 2021 fünf arbeitslose Personen weniger, insgesamt sind es nun 2.226. Erfreulich ist die positive Entwicklung auch im Vergleich zum Vorjahresmonat: Im Dezember 2020 waren 2.489 Odenwälderinnen und Odenwälder arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote für den Odenwaldkreis liegt aktuell bei 4,3 Prozent (Vorjahresmonat 4,7 Prozent).

Betrachtet man die beiden Rechtskreise getrennt nach den Sozialgesetzbüchern (SGB), so lässt sich ein leichter Anstieg um eine auf 1.448 Personen im Zuständigkeitsbereich des Kommunalen Job-Centers (SGB II) erkennen. In der Zuständigkeit der Arbeitsagentur (SGB III) reduziert sich die Zahl der gemeldeten Personen den vierten Monat in Folge, dieses Mal um sechs auf 778.

Das Kommunale Job-Center betreute im Dezember 2.286 Bedarfsgemeinschaften, 42 weniger als im Vormonat. Auch die Anzahl der Personen in den Bedarfsgemeinschaften ist im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen: um 99 auf 4.970 (Vorjahresmonat 5.069); darunter sind 3.238 erwerbsfähige Leistungsberechtigte.

Im Odenwaldkreis waren im Dezember 465 freie Arbeitsstellen gemeldet. Das ist ein Rückgang um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat und ein Anstieg um 16,8 Prozent zum Dezember 2020. Sie verteilen sich unter den ersten drei Bereichen wie folgt: 133 freie Stellen in der Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung, 106 in den Branchen Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung sowie 92 bei Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit.

Inwieweit sich in den nächsten Monaten die Corona-Pandemie auf den Odenwälder Arbeitsmarkt auswirken wird, lässt sich derzeit nur schwer abschätzen. Saisonüblich und witterungsbedingt ist jedoch im Januar mit einem Zuwachs der Arbeitslosenzahlen zu rechnen.

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent liegt der Odenwaldkreis weiterhin unter der hessischen Quote von 4,6 Prozent. Im südhessischen Vergleich positioniert er sich analog zum Vormonat auf Platz drei hinter der Bergstraße mit 3,2 Prozent und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg mit 4,1 Prozent. Schlusslicht ist die Stadt Darmstadt mit 5,3 Prozent.
Deutschlandweit gab es im Dezember einen leichten Anstieg; die Quote beträgt 5,1 Prozent (Vorjahresmonat 5,9 Prozent).

(Text: PM Odenwaldkreis)

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