Stadt fördert Projekte von Frankfurter Sportvereinen

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(Symbolbild: Baylee Gramling auf Unsplash)

Förderbescheide für insgesamt über 40.000 Euro wurden zum Jahreswechsel an die Frankfurter Sportvereine versandt. Die Stadt bezuschusst damit aus ihren Sportfördermitteln ganz unterschiedliche Projekte, von Baumaßnahmen – der Sportclub Sachsenhausen Forsthausstraße baut bedarfsgerecht Umkleide- in Fitnessräume um – über Wettkampfsport für Menschen mit Behinderungen bis hin zu offenen Sportangeboten für bestimmte Zielgruppen.

So erhält der Gehörlosen Turn- und Sportverein einen Zuschuss der Stadt, damit er die Teilnahme seiner Fußball-, Tennis- und Basketballteams an überregionalen Wettkämpfen finanzieren kann. Die städtische Leistungssportförderung ist an die Teilnahme am Bundesligabetrieb gebunden. Im Gehörlosensport fehlt jedoch eine solche Ligastruktur. Deshalb sind die süddeutschen oder deutschen Meisterschaften im Gehörlosensport der einzige Weg, sich im überregionalen sportlichen Wettkampf zu messen – und bietet den Teilnehmenden gleichzeitig die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen.

Der Sportkreis Frankfurt organisiert und bewirbt spezielle offene Sportangebote für Frauen im Rahmen des FrauenSport Sommers und der europäischen Projektwoche #BeActive. Um insbesondere die Teilnahme von Frauen an eher männlich dominierten Sportarten zu fördern – im Jahr 2021 war dies zum Beispiel der Cricketsport – werden diese Aktivitäten des Sportkreises mit einem städtischen Zuschuss unterstützt.

Einen Zuschuss erhält außerdem die Sportjugend Frankfurt für das seit Jahren erfolgreich betriebene Box- und Tischtenniscamp Gallus. Es bietet eine sportliche Heimat für viele Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil. Beim Boxtraining können Aggressionen auf sozial verträgliche Weise abgebaut, der Umgang mit Regeln und das Siegen und Verlieren im sportlichen Wettkampf geübt werden. Boxprojekte erreichen erfahrungsgemäß häufig gerade jene Jugendlichen, die sonstige Angebote der offenen Jugendarbeit nicht nutzen und die deshalb besonders schwer ansprechbar sind. Die Verknüpfung mit der weiteren Sportart Tischtennis erhöht die Attraktivität dieses Projekts, so dass noch mehr Kinder und Jugendliche die Einrichtung gern nutzen.

„Ich freue mich über die engagierten Frankfurter Sportvereine, die mit ihren vielfältigen Projekten ganz entscheidend dazu beitragen, die Frankfurter Sportlandschaft weiter zu entwickeln und für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen in dieser Stadt Angebote zu schaffen – und dies auch unter den schwierigen Corona-Bedingungen. Hierfür möchte ich den Vereinen herzlich danken. Die städtischen Sportfördermittel sind hier gut angelegtes Geld“, sagt Sportdezernent Mike Josef anlässlich der Unterzeichnung der Zuschussbescheide.

(Text: PM Stadt Frankfurt)

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