Sternsinger am Groß-Gerauer Landratsamt

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Besuch von den Sternsingern bekam Landrat Thomas Will, stellvertretend für die gesamte Kreisverwaltung, am 6. Januar. Sie brachten ihren Segen für alle, die im Landratsamt ein und aus gehen. (Foto: Kreisverwaltung)

Nach coronabedingter Pause 2021 findet Aktion wieder statt

Die frohe Botschaft von der Geburt Jesu und den Segen der Heiligen Nacht brachten Sternsinger der Pfarrgruppe Groß-Gerau/Büttelborn mit den katholischen Kirchengemeinden St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn und St. Walburga Groß-Gerau am Dreikönigstag zum Landratsamt. Die sechs Kinder, alle als Heilige Drei Könige gekleidet, sangen für Landrat Thomas Will das Sternsingerlied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ und trugen einen Text mit guten Wünschen vor.

Auf der Gitarre begleitete sie Pastoralreferent Tobias Sattler, der die Aktion auch in diesem Jahr organisierte. In kleinen Gruppen ziehen die Kinder mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern noch bis Sonntag durch Groß-Gerau und Büttelborn mit den jeweiligen Ortsteilen, um den Menschen den Segen zu bringen. Dabei werden die Corona-Hygieneregeln sorgfältig beachtet, wie Sattler betonte. Darum fand die Aktion diesmal vor dem Verwaltungsgebäude statt und nicht, wie vor 2021 gewohnt, im Haus.

Tobias Sattler stellte auch kurz das Motto der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen vor, das „Gesund werden – Gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet. Die Sternsinger sammeln Spenden, um den Gesundheitsschutz im globalen Süden – speziell für Kinder – zu verbessern, indem dort Projekte unterstützt werden. Der Groß-Gerauer Landrat gab denn auch ein Geldgeschenk in eine der kleinen Spendentruhen. Im Gegenzug erhielt er einen beschrifteten Stern als Erinnerung an den Besuch der Sternsinger 2022.

Thomas Will dankte den Kindern samt Begleitung für ihren Einsatz und wünschte allen Gesundheit. „Gerade in Corona-Zeiten wird für alle besonders deutlich, wie wichtig Gesundheit ist“, sagte der Landrat. Und wie sehr eine (drohende) Erkrankung das Leben beeinflussen kann. Dass die Menschen in Deutschland allerdings im Vergleich zu vielen anderen auf der Welt noch sehr geschützt, komfortabel und privilegiert leben können, machte er den kleinen Gästen ebenfalls kurz deutlich.

Am Ende schrieb Tobias Sattler die Formel 20ӿC+M+B+22 über einen Konferenzraum der Kreisverwaltung, die bedeutet: „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“.

(Text: PM Kreis Groß-Gerau)

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