Griesheims erster Miniwald ist gepflanzt – Neue Luftaufnahmen von oben im Wohngebiet Südwest

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Ein Foto vom „Tiny Forest“ von oben ist ebenfalls angehängt. (Bild: © Stadt Griesheim)

800 Setzlinge werden auf der 500 Quadratmeter großen Fläche am Westring in den nächsten Jahren zu Griesheims erstem Miniwald („Tiny Forest“) heranwachsen.

Die Stadt verfolgt damit das Ziel, ein hoch diverses Mikro-Ökosystem in Griesheim zu integrieren, das eine große Wirkung auf seine Umgebung hat. Für die Dokumentation des Klimaschutz-Projekts hat die Stadt Griesheim nun Luftaufnahmen des neu bepflanzten Areals anfertigen lassen. Diese zeigen die noch jungen Stecklinge, die bei der erfolgreichen Bürger-Pflanzaktion Ende November 2021 mit rund 150 Personen und 80 Schüler*innen der Schillerschule gepflanzt wurden.

Weitere Bilder der Pflanzaktion sind inzwischen in der Bildergalerie auf der städtischen Online-Beteiligungsplattform (www.griesheim-gestalten.de/page/miniwaeldereingestellt.

Die große Beteiligung an der Aktion hat den städtischen Verantwortlichen gezeigt, dass das Bewusstsein der Griesheimerinnen und Griesheimer für Klima- und Umweltthemen sehr ausgeprägt ist. Projektleiterin Kerstin Langstroff vom Fachbereich Stadtentwicklung dankt den vielen Helfenden, die vor Ort und im Hintergrund tätig waren, allen Pflanzenden, den mitwirkenden und unterstützenden Firmen, aber auch den Kolleginnen und Kollegen, die den Miniwald-Start möglich gemacht haben.

Mit der Pflanzaktion ist das Projekt jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Setzlinge müssen in den nächsten Jahren gepflegt werden. Die Stadt sucht daher Interessierte für Pflegepatenschaften, die zum langfristigen Erfolg des Projekts beitragen“, betont Langstroff. Für Herbst 2022 sind zudem weitere Pflanzaktionen in der Planung. „Wir hoffen, dass sich auch dann wieder zahlreiche Interessierte und Griesheimer Schülerinnen und Schüler finden, die uns bei den Vorhaben tatkräftig unterstützen möchten.“

Hintergrund

Miniwälder sind artenreiche urbane WildnisInseln, die nach der Miyawaki-Methode umgesetzt werden. Die Setzlinge, bestehend aus einem heimischen Pflanzenmix, werden engmaschig in einem vorbereiteten lockeren Boden eingepflanzt. Die Wurzeln entwickeln dadurch schnell einen stabilen Verbund, indem sich die Pflanzen gegenseitig unterstützen und auch konkurrieren. Das Resultat ist ein bis zu 10-mal schnelleres und bis zu 30-mal dichteres Wachstum als in einem herkömmlichen Wald.

(Text: PM Stadt Griesheim)

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