Vier hessische Forschungstalente erhalten Stipendien des Europäischen Forschungsrats

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(Symbolfoto: Pixabay)

Hessen auch bei ERC Advanced Grants für etablierte Forschende erfolgreich

Vier hessische Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler konnten Ende Dezember 2021 je einen ERC Starting Grant im Rahmen des Programms Horizont Europa einwerben, wie der Europäische Forschungsrat ERC heute bekannt gegeben hat. Diese Stipendien sind mit jeweils rund 1,5 Millionen Euro dotiert und richten sich an talentierte Forschende, die eine eigene unabhängige Karriere starten und eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen möchten. Hessen war 2021 bereits besonders erfolgreich bei der Einwerbung von ERC Advanced Grants, der Förderung des Forschungsrates für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Vier von insgesamt 40 deutschen Advanced Grants gingen an hessische Forschende, deren Projekte mit je 2,5 Millionen Euro unterstützt werden.

„Ich gratuliere allen hessischen ERC-Grantees sehr herzlich zu ihrem Erfolg“, erklärt Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Der Forschungsrat bringt mit diesen Förderungen auch in Hessen exzellente und innovative Projekte voran. Junge Menschen können schon am Beginn ihrer Kariere inspirierende Ideen einbringen, etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Wege gehen und zur Lösung der großen Zukunftsfragen beitragen. Wir als Land legen mit der Ausstattung der Hochschulen und dem Förderprogramm LOEWE die Grundlage dafür, dass sich Forschende erfolgreich um solche internationalen Stipendien bewerben können.“

ERC Starting Grants

-Prof. Dr. Dominik Niopek, TU Darmstadt

-Prof. Dr. Timo Richarz, TU Darmstadt

-Dr. Alison Barker, Max-Planck-Institut für Hirnforschung

-Dr. Georg Hochberg, Max-Planck-Institut für Terrestrische Mikrobiologie

ERC Advanced Grants

-Prof. Dr. Gert Bange, Uni Marburg

-Prof. Dr. Florian Greten, Georg-Speyer-Haus Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie

-Prof. Dr. Achim Schwenk, TU Darmstadt

-Prof. Dr. Didier Stainier, Max-Planck-Institut (MPI) für Herz- und Lungenforschung Bad Nauheim

(Text: PM Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst)

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