Covid-Krisenstab Darmstadt: Freie Termine in den Impfambulanzen

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(Symbolfoto: Pixabay)

OB Jochen Partsch mahnt Beachtung der Maskenpflicht in der Innenstadt an

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 12. Januar, weiter mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt sowie mit Defiziten bei der Beachtung der seit Sonntag (9.) in der Innenstadt geltenden Maskenpflicht beschäftigt. Dieser wird laut den Kollegen vom Ordnungsamt derzeit nur von rund 50 Prozent der Passantinnen und Passanten nachgekommen, obwohl die entsprechenden Hinweisschilder seit dem gestrigen Dienstagmorgen angebracht sind.

„Es ist wirklich wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger zum eigenen Schutz aber vor allem auch zum Schutz der Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger an die seit Sonntag geltende Maskenpflicht in der Innenstadt halten“, erläutert Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Dies ist vor dem Hintergrund der derzeit explosionsartigen Verbreitung von Omikron umso wichtiger, da durch die neue Variante die täglich gemeldeten Infektionszahlen ganz andere Dimensionen erreichen als in allen vorherigen Wellen. Hier sind die Prognosen der Experten erneut, und man muss sagen leider, mit einer erstaunlichen Präzision eingetreten.“

Höchste Zahl an Neuinfektionen

Das Gesundheitsamt meldet derzeit für Stadt und Landkreis die höchsten Wochenzahlen der gesamten Pandemie und geht nicht davon aus, dass die Spitze des Anstiegs bereits erreicht ist. Wie die Kollegen mitteilen, sind für die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den heutigen Mittwoch 281 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 12045 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 574,8.

In den Darmstädter Kliniken folgt die Kurve der Hospitalisierungen glücklicherweise noch nicht den Inzidenzen, wie in vergangenen Wellen zu beobachten. Ob dies noch passiert, ist laut den Experten des Klinikums derzeit noch nicht sicher und wird sich in etwa zwei bis vier Wochen zeigen. Sollte dies passieren, stellt die noch stärkere Verbreitung von Omikron das Gesundheitssystem jedoch vor enorme Herausforderungen. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (13), im Elisabethenstift 8 (0) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

In den Pflege-, Obdachlosen- und Asyleinrichtungen ist die Lage noch überschaubar, wenngleich wieder vereinzelt Fälle auftreten. Ähnliches gilt für die Kindertagesstätten. Auch in den Schulen blickt man auf einen bisher vergleichsweise ruhigen Start mit 56 PCR-bestätigten Infektionen am Montag und Dienstag in Stadt und Landkreis, davon sieben in Darmstadt. Die Kollegen weisen allerdings darauf hin, dass bereits weitere positive Ergebnisse vorliegen, die noch nicht PCR-bestätigt sind. Insgesamt geht man daher trotzdem von weiter steigenden Zahlen aus.

In den Darmstädter Impfambulanzen wurden die Kapazitäten in den vergangenen Tagen noch einmal verstärkt. Am Dienstag wurden in Bessungen 294 und im darmstadtium 412 Impfungen durchgeführt. Sowohl für den Kinderimpftag am 29. Januar sowie im regulären Impfbetrieb bis zum 13. Februar sind noch Termine frei.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)

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