Frankfurt: Täuschend echt aussehende Waffe sorgte für Aufsehen

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Sichergestellte Anscheinswaffe. (Foto: Polizei Frankfurt)

Ein 47-jähriger Frankfurter sorgte am Mittwochabend (12.) für erhebliches Aufsehen bei Reisenden in einer S-Bahn und im Anschluss für umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit einem Großaufgebot von Beamten der Bundespolizei und der Hessischen Landespolizei rund um den Frankfurter Hauptbahnhof.

Gegen 17.30 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main die Meldung eines Reisenden ein, dass in einer S-Bahn der Linie 2, die gerade von Frankfurt-Höchst kommend im Frankfurter Hauptbahnhof eingefahren sei, ein Mann eine größere Schusswaffe aus einem Koffer gezogen hätte und damit aus der S-Bahn ausgestiegen wäre. Sofort wurden gemeinsame Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main für den Frankfurter Hauptbahnhof eingeleitet. Als wenig später die Meldung einging, dass auf dem Bahnhofsvorplatz eine Person mit einer Waffe in Richtung Kaiserstraße laufen würde, wurden die Fahndungsmaßnahmen entsprechend ausgeweitet. Wenige Augenblicke später gelang es einer Streife der Bundespolizei, den gesuchten Mann im Umfeld des Hauptbahnhofes zu stellen und festzunehmen. Der 47-jährige Mann hatte den zuvor beschriebenen Koffer dabei. Darin befand sich die von Zeugen beschriebene Schusswaffe. Wie sich nach seiner Festnahme herausstellte, handelte es sich bei der von ihm mitgeführten Waffe um eine Paintball-Maschinenpistole, die aufgrund ihres Erscheinungsbildes als sogenannte Anscheinswaffe zu bewerten ist.

Da der Frankfurter keine Berechtigung zum Führen dieser Waffe vorweisen konnte, wurde diese sichergestellt und gegen den 47-jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Danach wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

(Text: PM Polizei Frankfurt)

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