Großer Polizeieinsatz nach tätlicher Auseinandersetzung im Frankfurter Bahnhofsviertel

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(Symbolfoto: fsHH auf Pixabay)

Am gestrigen Donnerstagabend (13.) gerieten mehrere Personen im Frankfurter Bahnhofsviertel in Streit und griffen sich körperlich an. Dies zog einen größeren Polizeieinsatz nach sich.

Gegen 22.20 Uhr kam es in der Taunus- und Moselstraße zu einer Auseinandersetzung, an der nach ersten Erkenntnissen insgesamt etwa 20 Personen beteiligt waren. Die Frankfurter Polizei war innerhalb kurzer Zeit mit einem Großaufgebot vor Ort. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen bei dem Tumult auf offener Straße neben den bloßen Fäusten auch greifbare Gebrauchsgegenstände, unter anderem Mülleimer, Feuerlöscher und ein E-Scooter, sowie PTB-Waffe und ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Im Zuge dessen sollen auch ein Auto sowie umliegende Fensterschreiben beschädigt worden sein. Zudem meldeten Zeugen verdächtige Knallgeräusche.

Vor Ort fanden die Beamtinnen und Beamten Rückstände von verschossener PTB-Munition auf. Der Polizei sind derzeit drei verletzte männliche Personen bekannt, von denen eine in ein Krankenhaus verbracht wurde. Lebensgefahr besteht in keinem Fall. Die Polizei nahm fünf Personen im Alter von 25 bis 31 Jahren fest, deren konkrete Tatbeteiligung gegenwärtig weiter geprüft wird.

Warum die Personen genau in Streit gerieten ist aktuell Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Es wurden umfangreiche Spuren gesichert. Aus diesem Grund kam es auch über mehrere Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen am Ereignisort.

Hinweis: PTB-Waffen sind Gas-, Schreckschuss- und Signalwaffen, meistens Pistolen oder Revolver, die Reizstoffe, Platzpatronen oder pyrotechnische Ladungen verschießen, ohne dass dabei ein Geschoss durch den Lauf getrieben wird.

(Text: PM Polizei Frankfurt)

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