Stiftung “Miteinander Leben” unterstützt Behindertenhilfe beim Kauf eines Elektro-Dreirades

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(Symbolfoto: MabelAmber auf Pixabay)

Für Menschen mit Behinderung spielt die Mobilität im Alltag eine besondere Rolle. Wer sich selbstständig bewegt und den Aktionsradius erweitert, kann etwas unternehmen, stärkt das Selbstbewusstsein und hat mehr Lebensqualität.

Im „Wohnhaus Hainburg“, der neuen Einrichtung des Vereins “Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach”, wird das künftig mit Hilfe eines neuen Elektro-Tandems leichter möglich sein. Für den Kauf des Dreirades, auf dem Betreuerinnen und Betreuer sowie Behinderte nebeneinander sitzen und gemeinsam strampeln können, gewährt die Stiftung „Miteinander Leben“ der Behindertenhilfe einen Zuschuss von 3.500 Euro. Im Jahr 2021 wurden neun Projekte unterstützt und rund 25.000 Euro an Vereine gezahlt.

„Das umweltfreundliche Gefährt ebnet den Weg zu individuellen Ausflügen in die Umgebung. Die Entdeckungsreisen mit dem Tandem durch die Wiesen, Felder und Wälder oder entlang des Mains werden sicherlich viel Spaß machen und den Bewohnerinnen und Bewohnern das gute Gefühl geben, sich barrierefrei bewegen zu können“, sagt Landrat Oliver Quilling, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung „Miteinander Leben“.

Ein spezielles Mobilitätstraining ist für Behinderte im „Wohnhaus Hainburg“ wichtiger Bestandteil des Alltags. In der Einrichtung leben 20 Erwachsene mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung auf zwei Etagen in acht Apartments und zwölf Zimmern. Sie sind zwischen 25 und 40 Jahre alt. Mit dem neuen E-Dreirad sollen mehr persönliche Freizeitprojekte entwickelt werden. Die Tandem-Sitze ermöglichen eine gute Kommunikation zwischen dem Duo auf dem Rad, das gemeinsam einem Ziel entgegensteuert. Dank des Elektromotors können die Pedale während der Fahrt auch in der Leerlaufstellung sein, so dass beim Treten eine Pause eingelegt werden kann.

(Text: PM Kreis Offenbach)

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