Vier Siege und eine Niederlage für den Nachwuchs der HSG Rodgau Nieder-Roden

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(Symbolfoto: gremly auf Pixabay)

mA-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden unterliegt dem Bundesliganachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen mit 25:39

Etwas ersatzgeschwächt starteten die Rodgauer am vergangenen Samstag ihre Reise in Richtung Östringen mit dem Wissen, dass gegen den Bundesliganachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen die Trauben sehr hoch hingen. Dies zeigten die Gastgeber von der ersten Minute an auch sehr eindrucksvoll. Die Löwen, auch gebeutelt von der aktuellen Situation, zeigten mit ihrem trotzdem in der Qualität und Quantität bestens aufgestellten Kader, von Beginn an, wer Herr im Hause ist und gingen innerhalb weniger Minuten mit 5:1 in Front. Aber die Baggerseepiraten kamen nach und nach etwas besser in Spiel, stellten sich in der Defensive stabiler auf und gingen auch im Angriff konzentrierter zu Sache. Nichtsdestotrotz behielten die Rhein-Neckar-Löwen das Heft fest in ihrer Hand, setzten ihre körperliche und spielerische Überlegenheit weiter im Stile eine Spitzenmannschaft ein und ließen den Rodgauern nur wenig Chancen sich auszuzeichnen.

Auch nach dem Seitenwechsel beim 12:20 zeigte sich das gleiche Bild. Die Baggerseepiraten versuchten gegen die überlegenen Gastgeber weiter dagegenzuhalten und kamen im zweiten Spielabschnitt zu dem einen oder anderen sehenswert herausgespielten Treffer. Am Ende stand eine 25:39 Auswärtsniederlage auf der Anzeigetafel.

„Wie schon im Hinspiel war der Klassenunterschied deutlich erkennbar. Die Löwen werden sicher ein gewaltiges Wörtchen beim Kampf um die deutsche Meisterschaft mitspielen“, war sich das Trainerteam einig. „Wir haben jetzt innerhalb von 12 Tagen vier Heimspiele in Folge, darauf bereiten wir uns jetzt akribisch vor“, ergänzen die Coaches.

Los geht es mit dem ersten der vier Heimspiele bereits am morgigen Mittwoch (16.), wenn sich mit der mJSG Melsungen/Körle/Cuxhagen der Bundesliganachwuchs der MT Melsungen in der Rodaustrom Sportarena vorstellt. Anpfiff ist um 19 Uhr

Zum Einsatz kamen: Paul Wetzel (TW), Julian Ohm (TW), Tim Horlebein (1), Luca Ullrich (1), Oskar Fink (5), Maarten Broschek (1), Benedikt Weiland (1), Richard Landskron, Noah Trageser (2), Lars Spanheimer, Jonas Markert (2), Lukas Juric, Ben Seidel (8), Nils Haus (4).

Weibliche A-Jugend wahrt Chance auf Final Four

Mit einem verdienten 33:22-Heimerfolg gegen den SV Germania Fritzlar feierte die weibliche A-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden den zweiten Heimerfolg und wahrte damit ihre Chancen auf die Teilnahme am Final Four um die Hessenmeisterschaft.

Fritzlar begann engagiert führte schnell mit 1:3 und es dauerte einige Zeit, bis sich die Baggerseepiratinnen auf die nur mit acht Feldspielerinnen angetretenen Gäste eingestellt hatten. Beim 6:5 durch Maxi Wohlfahrt gingen die Rodgauerinnen erstmalig in Führung und gaben diese in der Folgezeit nicht mehr ab. Jedoch verhinderte eine schlechte Chancenverwertung und zahlreiche technische Fehler eine höhere Führung und so ging es nach 30 Minuten mit einem 15:9 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherrinnen schnell auf 18:11, doch dann setzte wieder der Schlendrian ein und beim 19:15 sah sich Trainer Ergün Sahin zu einer Auszeit genötigt, um seine Mädels wieder neu einzustellen. Die Ansprache schien gewirkt zu haben, denn in der Folgezeit ging man deutlich konzentrierter zu Werke und hatte mit Miriam Aassou einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten. Jule Krüger (2), Jil Riecke (2) und Mariama Thiam erzielten fünf Treffer in Folge zum nun beruhigenden 24:15. In der Folgezeit konnte man den Vorsprung auf 33:19 ausbauen, ehe die Gäste mit drei Treffern noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Am Ende stand mit dem 33:19 der zweite Sieg in der Oberliga zu Buche, der alle Chancen auf die Teilnahme am Finale um die Hessenmeisterschaft offen lässt.

Es spielten: Nele Wehmeyer, Miriam Aassou, Jil Riecke (8), Mariama Thiam (3), Jule Krüger (9), Luana Vogel (1), Mia Grimm, Joline Göbel, Sophia Keller, Hannah Lanzendörfer (1), Maxime Wohlfahrt (3), Lena Merbach, Annamarie Koch (1), Tamay Adanir (7/4)

mC2 gewinnt ungefährdet bei der HSG Dreieich mit 32:20

Zwölf Tore bis zur 12. Minute und immer schön im Wechsel: das war die Schlagzahl eingangs der ersten Halbzeit im Spiel der männlichen C2-Jungs der HSG Rodgau Nieder-Roden bei der HSG Dreieich. Es ging unkonzentriert los, langsam, fahrig.

Beim Stand von 6:6 in eben dieser 12. Minute legten die Jungpiraten allerdings den richtigen Schalter um. Sie erhöhten sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Chancenverwertung und erspielten sich einen Vier-Tore-Vorsprung, ehe die Gastgeber den nächsten eigenen Treffer landen konnten. Ab hier war Schluss mit „immer schön im Wechsel“ und der Vorsprung der Gäste wuchs von Minute zu Minute, obwohl auch alle Trefferflächen des Heim-Tormanns ausgetestet wurden. In der 40. Minute, kurz nach der Auszeit der Gastgeber, war der finale 12-Tore-Vorsprung erreicht. Dreieich spielte nun besser abgestimmt auf, konnte aber nur noch Schadensbegrenzung erreichen.

Trainer Robert Scariot kommentierte: „Zuerst spielten die Jungs unkonzentiert. Sie konnten dann aber das Tempo erhöhen und es gelang ihnen gut, den Gegner zu Fehlern in der eigenen Abwehr zu bringen.“

Es spielten: Finn Rieser (TW); Paul Christan, Tim Christan, Emil Fritsch, Lenny Hardrick, Niklas Jäschke, Till Kleinsorge, Coin Krause, Collin Liebrecht, Tommy Merkes, Nico Weiland, Yven Weisbrich.

D-Baggerseepiratinnen siegen erneut

Am Sonntag bestritten die D-Mädels der HSG Rodgau Nieder-Roden ihr erstes Heimspiel im Jahr 2022. Zu Gast in der RODAUSTROM Sportarena war die Mannschaft aus Maintal.

Die D-Baggerseepiratinnen erwischten einen nervösen Start. In der Abwehr fand man keinen richtigen Zugriff auf die teilweise körperlich überlegenen Spielerinnen und vorne ließ man die eigenen Chancen liegen. So stand es nach drei Minuten 1:3 für die Gäste aus Maintal. Doch nach einer frühen Auszeit sammelten sich die D-Mädels und kehrten zu ihrem gewohnten Spiel zurück. In der Abwehr bekamen die jungen Baggerseepiratinnen jetzt guten Zugriff auf die Abwehr, so dass viele Bälle abgefangen werden konnten und wenn nun doch mal ein Ball auf das heimische Tor kam, war die jetzt stark spielende Torfrau zurstelle. Im Angriff kamen die D-Mädels nun endlich in ihr gewohntes Tempo-Spiel und überliefen die gegnerische Abwehr. Auch die Chancen-Verwertung war nun viel besser.

Fazit: Nach einer nervösen Startphase kämpften sich die Baggerseepiratinnen ins Spiel und gewannen am Ende verdient mit 25:7 gegen die Gäste aus Maintal.

Das nächste Spiel der D-Mädels findet am Sonntag, 20. Februar, um 13.30 Uhr in Hainhausen statt.

Es spielten: Melia Yildirim, Ida Wanner, Marie Roth, Julia Frühauf, Leni Engel, Frieda Weber, Mia-Charlotte Waschnewski, Oriane Ruberangeyo, Emilia Schütz, Carlotta Eberlein. Trainerteam: Manfred Beetz, Anna Beetz, Michi Specht.

Auch E-Baggerseepiratinnen mit erneutem Sieg

Am Sonntag spielten die E-Mädels der HSG Rodgau Nieder-Roden ihr erstes Heimspiel im Jahr 2022. Zu Gast war die E-Jugend aus Maintal.

In der Abwehr waren die E-Mädels  sehr wach und aktiv von Anfang an stimmte die Zuordnung. Das hatte zur Folge, dass viele Bälle rausgefangen und von der Mannschaft gesichert werden konnten. Im Angriff dagegen hatten die E-Baggerseepiratinnen am Anfang so ihre Probleme, so dass viele Bälle neben dem Tor oder hinter dem Tor landeten. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit gelang auch das den Mädels und sie konnten ihre Chancen in Tore verwandeln.

Fazit: Durch eine starke Mannschaftsleistung konnten die E-Mädels einen Sieg einfahren. Besonders hervorzuheben sind die insgesamt sieben Torschützinnen auf heimischer Seite.

Das nächste Spiel bestreiten die E-Baggerseepiratinnen am 20.Februar um 12 Uhr in Hainhausen.

Es spielten: Mila Kühnel, Marisa Klein, Sara Stark, Mia Müller, Lynn Müller, Eva Sellinger, Pauline Schüler, Felizia Buchwald, Lucija Radnic, Leony Pöhle, Emilia Schütz. Trainerteam: Anna Beetz, Alanis Roth.

(Text: PM HSG Rodgau Nieder-Roden)

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