Dietzenbach: Erinnerung an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau

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Gedenken der Opfer des Anschlags von Hanau am Ehrengrab von Sedat Gürbüz (Foto: ©Kreisstadt Dietzenbach)

Heute, am 19. Februar, folgten etwa 250 Menschen der Einladung von Familie Gürbüz, um gemeinsam zu trauern und den Opfern des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020 zu gedenken. Die Anteilnahme in Dietzenbach für Sedat Gürbüz und die anderen acht Opfer, Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi und Fatih Saraçoğluist ist ungebrochen groß.

Gemeinsam mit Emiş Gürbüz, der Mutter des Dietzenbacher Sedat Gürbüz, legten die Stadtverordnetenvorsteherinnen der Städte Hanau und Dietzenbach, Beate Funck und Andrea Wacker-Hempel, Bürgermeister Dr. Dieter Lang, Dietzenbachs Erster Stadtrat René Bacher, die Vorsitzende des Dietzenbacher Ausländerbeirates, Saliha El Achak und Michael Becker von den „Partnerschaften für Demokratie“ Kränze und Blumen am Ehrengrab nieder.

Während der eineinhalb Stündigen Gedenkveranstaltung waren die Worte und Redebeiträge voller Trauer. Bürgermeister Dr. Dieter Lang sprach von unendlichem Schmerz, der am 19. Februar über die Familien, gekommen sei. „Die neun jungen Menschen dürfen nicht umsonst gestorben sein. Sie haben einen Auftrag für uns alle, gleichsam für unseren Lebensweg mitgegeben. Jeder von uns möge sich für die Vielfalt und gegen die Ausgrenzung, gegen Vorurteile und Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft einsetzen, jeder auf seine Weise und in seinem individuellen sozialen Umfeld“, sagt Dr. Lang.

(Text: PM Kreisstadt Dietzenbach)

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