Frankfurt: Bei der Aufhebung der Corona-Regeln die Kitas nicht vergessen

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Symbolbild Kindergarten (Foto: Pixabay)

Bildungsdezernentin Weber fordert Öffnung der festen Gruppen ab 7. März

Bildungsdezernentin Sylvia Weber hat vom Land die Aufhebung der Corona-Regeln gefordert, die in den Kitas und Krippen feste Gruppen vorsehen: „Es kann nicht sein, dass das Land für die Schulen und allgemeine Bevölkerung die Hygieneregeln lockert, die Kitas aber weiterhin in festen Gruppen arbeiten müssen. Dies ist nicht zu verstehen, wenn gleichzeitig wieder Großveranstaltungen möglich sind.“

Die Dezernentin forderte die Landesregierung auf, schnellstmöglich wieder offene Gruppen in den Kitas zuzulassen. Aufgrund der immer noch angespannten Personalsituation in den Einrichtungen und eines immer noch hohen Krankenstandes müssen derzeit häufiger Gruppen geschlossen werden. Dies liegt auch darin begründet, dass offene Konzepte aktuell nicht möglich sind. Fachkräfte wie Eltern können durch eine Aufhebung der festen Gruppenzugehörigkeit entlastet werden. Dies gilt insbesondere in den Randstunden.

„Die Fachkräfte in den Einrichtungen haben in den letzten zwei Jahren fast Unmenschliches geleistet und mit einem hohen persönlichen Risiko die Betreuung aufrechterhalten. Nun ist es an der Zeit, dass sie auch von der geplanten Lockerung profitieren und nicht vergessen werden. Ich erwarte hier von der hessischen Landesregierung schnelles Handeln“, sagte die Dezernentin.

(Text: PM Stadt Frankfurt)

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