Obertshausen: Mehr als 1.100 Karten und rund 90.000 Euro Umsatz

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Hier wächst Obertshausen zusammen - die Ideengeber und Sponsoren: Bürgermeister Manuel Friedrich (von links), Jürgen Picard (Metzgerei Picard), Regina Kasten (Rhein Main Verlag), Holger Bischoff (Stadtmarketing), Steffen Bogdahn (Projektleiter), Lena Thomaßen (Maingau) und Patrick Herda (Vereinte Volksbank Maingau). (Foto: yfi)

Bilanztreffen nach einem Monat O-Card in den Räumen der Neuen Zeitung Obertshausen im EGRO-Gebäude

Über 1.000 Karten im Einsatz, mehr als 2.000 Buchungen und zirka 340.000 Bonuspunkte – diese Bilanz zieht das Stadtmarketing gemeinsam mit seinen Sponsoren nach einem Monat O-Card.

Mit Stolz präsentierte Steffen Bogdahn die ersten Zahlen nach einem Monat. Diese seien laut dem stellvertretenden Vorsitzenden beachtlich: Seit dem Start der O-Card am 29. Januar wurden 1.103 Karten registriert, mit einem Umsatz von zirka 90.000 Euro. Bei insgesamt 24 Akzeptanzstellen sammelten O-Card-Nutzer bereits 340.000 Punkte. Diese Zahlen sorgen für Staunen bei den Sponsoren, die sich in den Räumen der Neuen Zeitung Obertshausen eingefunden haben. Für das Treffen zusammen kamen neben Vertretern des Stadtmarketings Lena Thomaßen, Managerin Kommunikation der Maingau, Regionaldirektor der Vereinten Volksbank Maingau, Patrick Herda, Metzger Jürgen Picard und Regina Kasten, Verkaufsleiterin des Rhein Main Verlags und somit auch Gastgeber.

O-Card-Projektleiter Bogdahn stellte vor allem Sponsor Metzgerei Picard in den Vordergrund. Dort werde die O-Card bisher am meisten genutzt. Jürgen Picard lobte das Konzept und die einfache Handhabung der Bonuskarte. „Manche zeigen dann ein Foto der Karte vor, wenn sie die Karte in der Familie gemeinsam nutzen“, berichtet Picard. Auch das funktioniere wunderbar.

Das Abfotografieren und Teilen der Karte sei dabei aber nicht nötig, erklärt Bogdahn weiter. Zum einen kann die O-Card ganz einfach über die entsprechende App registriert werden. Zum anderen müsse man sich die Karte nicht teilen. „Das ergibt nur Sinn, wenn man eine bestimmte Anzahl an Punkten benötigt“, erläutert der Projektleiter. Das sei bei der O-Card nicht der Fall. Im Gegenteil: Die Vorteile einer eigenen Karte überwiegen, betont er, zum Beispiel bei Gewinnspielen.

Die Sponsoren nutzten die Gelegenheit, sich nicht nur über den bisherigen Erfolg auszutauschen, sondern auch ihre eigenen Erfahrungen und ihre Begeisterung für die lokale Idee zu teilen. „Wenn hier etwas in Obertshausen passiert, dann wollen wir auch dabei sein!“, sagte Verkaufsleiterin Regina Kasten. Denn davon lebe die Neue Zeitung Obertshausen. Es sei für sie und den Verlag eine Selbstverständlichkeit, die Aktion nicht nur zu begleiten, sondern sich auch aktiv daran zu beteiligen. Hier stehe das Thema Zusammenhalt im Mittelpunkt.

Gerade die immer noch vorherrschende Pandemie habe in den Köpfen der Beteiligten viele Denkanstöße bewirkt. Wie könne die Kaufkraft im Ort bestärkt werden? Welche Unterstützung braucht der Einzelhandel direkt in Obertshausen? Nachhaltigkeit und Klimaneutralität spielen dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Beide Themen haben, laut VVB-Regionaldirektor Patrick Herda, einen Wandel erlebt. „Durch das Projekt werden die Geschäfte im Ort dem Konsumenten noch einmal ins Gedächtnis gerufen“, sagte er. Die Rabatte und Gutscheine böten den Obertshäusern zudem einen weiteren Anreiz, Ware nicht online zu bestellen, sondern direkt in der Region zu erwerben.
Auch hier machten die O-Card-Entwickler des Stadtmarketings noch einmal Werbung: Man müsse nicht in Obertshausen wohnen, um die Obertshausener Karte benutzen zu können. Sondern nur hier einkaufen.

(Text: yfi)

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