„Berufung in der Sozialverwaltung gefunden“

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Landrat Frank Mattiask gratulierte Lousia Blaha (Mitte) zum erfolgreichen Studienabschluss. Glückwünsche kamen auch von (v.l.n.r) Karoline Kampa (Personalamt), Natalie Kurek (Gleichstellungsbeauftragte des Odenwaldkreises), Manuela Hemdan (Abteilungsleiterin Leistung) sowie von Elena Mergenthaler (Jugend- und Auszubildendenvertretung) und Britta Ziefle (Personalrat).

Landrat Frank Matiaske überreicht Abschlusszeugnis an BASS-Studentin

Landrat Frank Mattiask gratulierte Lousia Blaha (Mitte) zum erfolgreichen Studienabschluss. Glückwünsche kamen auch von (v.l.n.r) Karoline Kampa (Personalamt), Natalie Kurek (Gleichstellungsbeauftragte des Odenwaldkreises), Manuela Hemdan (Abteilungsleiterin Leistung) sowie von Elena Mergenthaler (Jugend- und Auszubildendenvertretung) und Britta Ziefle (Personalrat).

Nach dreieinhalb Jahren erfolgreicher Ausbildung gehört nun auch Louisa Blaha zum Kreis der Absolventen des Kommunalen Job-Centers in Erbach. Sie darf sich als erste Absolventin des kürzlich umbenannten dualen Studiengangs „Bachelor of Arts – Soziale Sicherung & Sozialverwaltungswirtschaft (BASS)“ nun „Sozialverwaltungswirtin B.A.“ nennen.

Landrat Frank Matiaske überreichte Louisa Blaha am vergangenen Montag persönlich das Abschlusszeugnis und gratulierte zum sehr guten Studienergebnis mit der Note Eins. „Ein so guter Abschluss, wie Ihrer, zeigt ein starkes Interesse an den Studieninhalten und die Identifizierung mit der Thematik Soziale Sicherung und Verwaltung. Es freut mich sehr, dass Sie in Ihrer neuen Aufgabe beim Odenwaldkreis Ihre Berufung gefunden haben. Nutzen Sie die Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb unserer Verwaltung um Ihr weiter zu folgen,“ so der Landrat.

Mit der 24-jährigen Michelstädterin bekommt das KJC weiteren speziell ausgebildeten akademischen Zuwachs. Schon während ihres Studiums wurde Louisa Blaha ein Stellenangebot als Leistungssachbearbeiterin unterbreitet, welches sie gerne annahm. Seit 13. April ist sie fest im Leistungsteam Nord angestellt. Diesem war sie bereits vor Ablauf ihres Studiums zugeordnet und dort mit eigenen Fällen betraut. Besonders die tolle Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen während ihrer Ausbildung und die vielseitige Aufgabe machten ihr die Entscheidung für die Stelle als Leistungssachbearbeiterin beim Kommunalen Job-Center leicht.
Louisa Blaha ist froh über die Wahl ihres Studiums und ihren Arbeitgeber: „Während des dualen Studiums erhalten die BASS-Studenten beim Durchlaufen der unterschiedlichen Abteilungen im KJC viele wertvolle Einblicke und einen sehr guten allgemeinen Überblick über die Zusammenhänge der Studieninhalte. Die Theorie wird durch die Erfahrungen in der Praxis greifbarer und verständlicher. Zudem ist man durch die Kombination aus Präsenz- und E-Learning jederzeit flexibel in der Gestaltung seines Studiums. Während der Corona-Pandemie war ich allerdings zu größerer Selbstdisziplin gezwungen, da kein Präsenzunterricht stattfand. Die Situation ermöglichte mir aber eben auch noch mehr zeitliche und organisatorische Flexibilität. Darüber hinaus verschaffte mir das gut vergütete Studium finanzielle Unabhängigkeit. Das war mir wichtig, um frühzeitig auf eigenen Beinen zu stehen.“

Nach ihrem Studium stehen der Absolventin auch weiterhin Möglichkeiten der Weiterbildung und Qualifizierung offen. Hierbei unterstützt das Kommunale Job-Center gerne. Denn die Verantwortlichen wissen, dass sowohl das BASS-Studium als auch Angebote von Qualifizierungsmaßnahmen wichtige Instrumente zur Personalgewinnung und Fachkräftesicherung im sozialen Bereich sind. Für das BASS- Studium mit Beginn im Oktober 2022 stehen bereits drei weitere Kandidaten in den Startlöchern und warten darauf, den praktischen Teil ihrer Ausbildung beim Kommunalen Job-Center in Erbach anzutreten.

 

Hintergrund:

Das bereits seit vielen Jahren im Kommunalen Job-Center (KJC) des Odenwaldkreises angebotene duale Studium „Bachelor of Arts – Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS)“ wurde ab 2022 im Rahmen der Reakkreditierung des Studiengangs umbenannt in „Bachelor of Arts – Soziale Sicherung & Sozialverwaltungswirtschaft (BASS)“. Ab 2022 haben alle Studienabgänger damit auch die Möglichkeit das Studium mit der offiziellen Berufsbezeichnung „Sozialverwaltungswirt/in B.A.“ abzuschließen. Der Studiengang wird bereits seit 2011 in Kooperation mit der Hochschule Fulda durchgeführt und von Seiten des Kommunalen Job-Centers sehr erfolgreich zur Deckung des eigenen Fachkräftebedarfs genutzt.

Informationen zum dualen Studiengang „Bachelor of Arts – Soziale Sicherung & Sozialverwaltungswirtschaft (BASS)“ finden Interessierte auf der Website des Odenwaldkreises (www.odenwaldkreis.de) unter Aktuelles – Ausbildung in der Verwaltung – Ausbildungs- und Studienangebote oder auf der Homepage der Hochschule Fulda unter
www.hs-fulda.de/sozialwesen/studium/studiengaenge/bachelor-soziale-sicherung-und-sozialverwaltungswirtschaft