Beachringtennis: Spiele-Entwickler Hannes Marb geht mit dem Trend

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Was macht ein Erlebnispädagoge, wenn er in seiner Freizeit Kinder und Jugendliche sieht, die bei der anspruchsvollen Sportart Beachvolleyball quasi nur “Ball über die Schnur” spielen und durch die notwendigen und oft fehlenden technischen Vorraussetzungen der Ball kaum zurückgespielt wird? Da muß sich was ändern! Der aus Roßdorf stammende Sportler weiß um die nationale Präsenz der dortigen Ringtennisszene bei der SKG Roßdorf (in der Abteilung Leichtathletik verankert), die er nun in den Outdoorbereich und auf das Beachvolleyballfeld übertrug. Die Regeln sind ganz einfach. 6 gegen 6 und es wird bis 30 Punkte gespielt (3 Sätze). Jedesmal wenn insgesamt von beiden Teams zusammen 10 Punkte erspielt wurden (dann folgend bei 20, 30 usw.), muß das Team wie im Volleyball rotieren. Die Netzhöhe bleibt wie beim Volleyball und der Ring darf nur mit einer Hand gefangen werden und muß auch mit der selben Hand wieder geworfen werden. Ein Pass zu einem Teamkollegen ist erlaubt. Die Flugbahn des Moosgummiringes soll einigermaßen waagrecht sein. Rutscht der Ring beim Fangen in den Arm, kommt ins Aus oder fällt sonst irgenwie zu Boden, gibt es einen Punkt für die gegnerische Mannschaft. Das Anwurfsrecht wechselt dann ebenso. Im Freizeitbereich wurde das Spiel bei den Jugendlichen sofort der Favorit! Fun and Beach im Outdoorsport – was will man mehr!

Anfragen können gerne unter ad.rem@t-online gerichtet werden.

 

Ein großes Dankeschön geht an das Schwimmbadteam des Mühltalbades und der Stadt Darmstadt für den Support.