Berufung für Berufe, Menschen direkt zu helfen

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Ein vielfältiges Aufgabengebiet und ein kollegiales Miteinander zeichnen den Bereich Leistungssachbearbeitung im Kommunalen Job-Center Odenwaldkreis aus.

Kommunale Jobcenter attraktive Arbeitgeber – Berufsbegleitendes Studium möglich

Ein vielfältiges Aufgabengebiet und ein kollegiales Miteinander zeichnen den Bereich Leistungssachbearbeitung im Kommunalen Job-Center Odenwaldkreis aus.

Menschen in einer Notlage zu unterstützen, dies ist für die in der Pflege, bei Rettungsdiensten oder der Feuerwehr Tätigen nicht selten eine Berufung. Auch die Beschäftigten in den 16 hessischen Kommunalen Jobcentern (KJC)fühlen sich im Kern ihres Wirkens der Fürsorge für andere verpflichtet. Die Arbeit in einem Jobcenter ist abwechslungsreich, nicht immer einfach, systemrelevant und elementar wichtig für den sozialen Frieden. Es sind engagierte, hilfsbereite und beherzte Frauen und Männer, die in den unterschiedlichen Professionen die Hilfebedürftigkeit ihrer Kundinnen und Kunden überwinden wollen.

Im Jobcenter geht es darum, Menschen wieder eine Perspektiven zu geben, sie zu mobilisieren, zu qualifizieren und in eine dauerhafte Beschäftigung zu vermitteln. An kaum einer anderen Stelle ist die soziale Tragweite des Verwaltungshandelns größer und der unmittelbare Effekt von Beratungs- und Integrationserfolgen spürbarer. „Einer Arbeit nachzugehen, die einen nachhaltigen Effekt auf Menschen in schwierigen Lebenssituationen hat, motiviert ungemein“, so Sandra Schnellbacher, die Leiterin des KJC des Odenwaldkreises in Erbach.

Hinzu kommen einige Vorteile, die der Öffentliche Dienst bietet. Gerade in der gegenwärtigen ökonomischen Krise wichtig: das hohe Maß an Planbarkeit und Sicherheit, stabile und langfristige Perspektiven sowie ein modernes und attraktives Arbeitsumfeld mit zahlreichen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf überzeugt ebenfalls. Gute Verdienstmöglichkeiten, Betriebliches Gesundheitsmanagement und eine zusätzliche Altersvorsorge sind weitere Pluspunkte. Die Mitarbeitenden wirken regelmäßig in Teams, erfahren gegenseitige Unterstützung und haben die Chancen auf Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten. Alles Argumente, die aktuell vermehrt Bewerberinnen und Bewerber dazu bewegen, sich für eine Verwaltungslaufbahn zu entscheiden.

Dabei ist der Einstieg in den Öffentlichen Dienst vielfältig. Beim Personal setzt das Kommunale Job-Center im Odenwaldkreis beispielsweise nicht allein auf ausgebildete Verwaltungskräfte. Auch Quereinsteiger haben gute Chancen, Aufgaben in der Arbeitsvermittlung und Leistungssachbearbeitung wahrzunehmen. Wichtiger als Kenntnisse im Verwaltungs- und Sozialrecht sind den Verantwortlichen die persönlichen Kompetenzen der Bewerber.

„Die Interessenten müssen vor allem erfahren in Gesprächsführung und aufgeschlossen für die vielfältigen (persönlichen) Problemlagen ihrer Kunden sein, dabei aber trotzdem objektiv entscheiden können“, erläutert Schnellbacher. „Sofern die Bewerber über eine Hochschulreife verfügen, so können wir ihnen – ergänzend zu den regelmäßigen Personalentwicklungsmaßnahmen des KJC – auch berufsbegleitend das BASS-Studium an der Hochschule Fulda zum Sozialverwaltungswirt anbieten. Wer sich in seinem bestehenden Beruf verändern möchte und soziale Arbeit mit Menschen für sich in Betracht zieht, ist beim KJC als Mitarbeitende gerne gesehen.“ Aktuelle Stellenangebote befinden sich auf der Homepage des Odenwaldkreises.

Derzeit läuft noch bis zum 15. September die Bewerbungsfrist für das BASS-Studium (Bachelor of Arts Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung) mit Beginn zum Wintersemester 2022. Interessierte Abiturienten haben jederzeit die Möglichkeit, über Praktikumstage die Arbeit der Vermittlungscoachs oder die Leistungssachbearbeitung kennen zu lernen.

Wer sich näher über aktuelle Stellenangebote, eine Ausbildung oder ein Studium beim Kommunalen Job-Center Odenwaldkreis informieren möchte, für den steht Manfred Kaufmann vom Personalamt unter der Telefonnummer 06062 70 216 gerne zur Verfügung.