Raus aus der Isolation – Mehr erleben

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Das Meet5 Kernteam (v.l.n.r.) Lukas Reinhardt, Kai Burghardt, Christine Neumann, Jessica Preidel, Ron Lang

Meet5 – bringt Menschen unkompliziert, sicher und vor allem im realen Leben zusammen. Kein langes Chatten, kein Swipen. Gegründet wurde das Startup im Jahr 2017 von Lukas Reinhardt und Kai Burghardt. Lukas war genervt von herkömmlichen Dating- und Socializing-Apps. Er dachte sich, dass muss auch anders gehen und kam auf das Konzept der Gruppentreffen. Zunächst war die App für Studenten gedacht, mittlerweile richtet sie sich an die Generation mittleren Alters, die mit beiden Beinen im Leben steht. Meet5 ist vor allem für diejenigen, die gerne etwas Neues ausprobieren und gleichzeitig auf nette Menschen treffen möchten.

Eine Gruppe in der App wählen, mitmachen und gemeinsam mit fünf bis elf weiteren Teilnehmern eine großartige Zeit verbringen. Da die allermeisten Treffen von Nutzern selbstständig erstellt werden, ist die Vielfalt riesengroß. Wanderungen, Radtouren, zusammen Sport machen, Essen gehen oder Kultur erleben sind nur einige wenige Beispiele.

Besonders beliebt sind die Treffen der sogenannten Community-Captains. Das sind sehr aktive Nutzer, die Meet5 unterstützen, indem sie regelmäßig Gruppentreffen erstellen und den Mitgliedern für Fragen zur Verfügung stehen. Sie sind Ansprechpartner und stehen gleichzeitig in ständigem Austausch mit dem Meet5-Team, geben Feedback.

Christine Neumann aus Rödermark ist Community-Captain im Rhein-Main-Gebiet und hat bereits viele Treffen organisiert, zum Beispiel Kunst-Kreativ-Kurse und ein Lagerfeuer-und-Stockbrot-Abend. Demnächst werden noch eine Kutschenfahrt und ein Camping-Ausflug stattfinden.

Durch die Corona-Pandemie haben viele Menschen den Zugang zu sozialen Kontakten verloren. Christine suchte nach alternativen Möglichkeiten. Raus aus der Isolation: Als positiv denkende Künstlerin wollte sich Christine mit dieser Situation nicht zufriedengeben. Im Internet stieß sie schließlich zufällig auf Meet5. Für Christine stellte die App eine Art „Isolations-Retter“ dar. Die Leute, die sich sonst offline kennenlernten, konnten bei Videotreffen (die Meet5 aufgrund der Pandemie zusätzlich anbietet) online in Kontakt treten und es entstand eine Möglichkeit der Isolation zu entfliehen.

Die Mitglieder können durch die App neue soziale Kontakte auf eine ungezwungene und natürliche Art und Weise aufbauen. Christines Wunsch ist es, die Menschen einander näher zu bringen und für mehr Gemeinsamkeit zu sorgen. Christine fasst es treffend zusammen: „Einsamkeit ist ein wichtiges Thema. Daher ist es nötig einen Weg aus dieser Einsamkeit aufzuzeigen und die Möglichkeiten dafür zu kommunizieren. Meet5 ist eine dieser Möglichkeit – für wunderbare soziale Kontakt, für tolle gemeinsame Erlebnisse.“

Alles Wichtige rund um die Gruppentreffen ist bei Meet5 kostenlos. Die App zählt mittlerweile fast 100.000 Nutzer und ist vor allem im Rhein-Main-Gebiet bekannt. Kürzlich erst ist Meet5 im Rhein-Neckar-Kreis gestartet. Die Nutzerzahlen steigen stetig und in immer mehr Regionen finden zahlreiche Gruppentreffen statt.