Von ABBA bis Afrika

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Serenade, Foto: R.Vogt

Kleine Serenade des Blasorchesters Wixhausen begeistert Publikum

Foto: R.Vogt

Auch wenn die Sommerserenade in diesem Jahr deutlich kleiner ausfiel als gewohnt, strömte das Publikum zahlreich in den Kirchgarten der evangelischen Kirche Wixhausen und verteilte sich auf die weitläufig aufgestellten Sitzgelegenheiten. „Endlich wieder Musik“, werden sich viele so oder ähnlich gedacht haben und freuten sich auf das Sinfonische Blasorchester der TSG Wixhausen (SBOW) mit seinem Dirigenten Rainer Laumann, der die Veranstaltung in Wixhäuser Mundart mit viel Witz moderierte.

Die „Volkslieder unserer Heimat“ bildeten einen würdigen Auftakt für ein buntes Programm voll bekannter Melodien. Bevor der Konzertmarsch „Il Briccone“ das Leben eines liebenswerten Strauchdiebs beschrieb, präsentierte das Ensemble gekonnt ein rockiges Medley aus dem Musical „Tanz der Vampire“.

Foto: R.Vogt

Anlässlich der weltweit beachteten Veröffentlichung zweier neuer Songs einer legendären schwedischen Pop-Gruppe, hatten die WixhäuserInnen „ABBA Gold“ ins Programm genommen. Nach der schwungvollen Darbietung der Hits wie „Mamma Mia“ oder „The Winner Takes It All“ wechselte das Orchester ins Genre Filmmusik. In der „John Barry Selectie“ konnte das SBOW seinen Facettenreichtum zeigen: ruhig und getragen die Titelmusik zu „Jenseits von Afrika“, spritzig der Ausflug zu „Der mit dem Wolf tanzt“ und mit leichtem Bigband-Sound „Thunderball“ und „From Russia with Love“aus der James-Bond-Reihe.

„Es heißt „Verdamp“, nicht verdammt“, ermahnte Rainer Laumann die Zuhörenden, und ermunterte sie gleichzeitig zum Mitsingen. Die „80er KULT(tour) 2“ machte mit „Dein ist mein ganzes Herz“, „Wunder gescheh´n“, „Verdamp lang her“ und „Major Tom“ den MusikerInnen sichtlich Spaß. Das galt auch für die beiden folgenden Medleys von Udo Jürgens und Gilbert O´Sullivan. Nach „Arsenal“ und der dann vorab eingeforderten Zugabe „Fliegermarsch“ endete die Serenade mit einem Abendsegen durch Pfarrer Ingo Stegmüller und dem Lied „Komm, Herr, segne uns“.

Foto: R.Vogt

Für das kommende Jahr versprach Laumann eine Sommerserenade in der altbekannten Form. Das Publikum und das Orchester würde es freuen.