Friedensfest der NaturFreunde mit Ausstellung und Musik von „PoliTokk“

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Gruppe PoliTokk

 

Zu einem „Frieden- und Zukunftsfest“ laden die NaturFreund*innen für Samstag, den 18.9.2021 ab 17 Uhr in das Mühlbergheim, Kantstr. 21, Pfungstadt, ein. Am 1. September war Antikriegstag, die NaturFreunde möchten mit einer Kulturveranstaltung und Ausstellung im Mühlbergheim auf die vielen Kriege in der Welt aufmerksam machen und damit erinnern, dass gerade Kriege für die vielen Flüchtlingsströme verantwortlich sind, weshalb Menschen vor Krieg und Verfolgung weltweit fliehen. Gleichzeitig wird damit verbunden, dass sie “Keinen Platz für Rassismus” in unserem Land dulden. Das Fest beginnt mit der  Eröffnung der AWO-Wanderausstellung „Unsere Zeichen und Stimmen gegen Rassismus“, die auf eine Aktion in der Geflüchteten-Betreuung zurückgeht: Menschen konnten auf großen mobilen Planen ihr persönliches Zeichen gegen Rassismus hinterlassen. Entstanden sind Kunstwerke, aber auch nicht-sichtbares: Kontakte, Gedanken und Austausch über ein Problem, das uns alle betrifft. Die Ausstellung soll dazu anregen Gespräche zu führen, sich darüber zu verständigen, was unter Demokratie zu verstehen ist, wo Rassismus erlebt, und was alle ganz praktisch dagegen tun können. Dazu wird am Mühlbergheim das Schild „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ enthüllt, das künftig an Menschlichkeit und Toleranz an diesem Ort erinnern soll. Zu Gast ist die Gruppe „Politokk“, vier Naturfreunde-Mitglieder und selbstständige Musiklehrer*innen aus Offenbach: Ruth und Lutz Eichhorn (Gesang und Gitarre), Günter Deister (Gesang und Percussion) sowie Johannes Bähr (Gesang, Cello, Flöten, Akkordeon, Bass). Sie haben eine gemeinsame Liebe für schöne inhaltliche Lieder aus vielen Jahrhunderten und Freude an Liedern von aufmüpfigen, unbequemen, lauten und leisen Menschen, mit Texten und Musiken, die auffordern, anregen, schmunzeln lassen, die aufregen und auch manchmal zum Träumen bringen. „Alte Zukunftslieder“ ist ihr Motto, zeitlose Lieder, immer noch inhaltlich relevant, treffen den Nerv – und sie sollten nicht in Vergessenheit geraten. Somit wird eine Verbindung zur jetzigen Zeit hergestellt, um immer wieder daran zu erinnern, dass Geschichte sich nicht wiederholen darf. Durch das Programm führen Stärkeberater*innen der NaturFreunde. Der Eintritt, Getränke und Snacks sind frei, Spenden erwünscht. Das Friedens- und Zukunftsfest  wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie in Pfungstadt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Es gelten die jeweils gültigen Corona-Regeln. Kontakt und Infos sind unter info@naturfreunde-pfungstadt.de möglich.

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